Die zeitgenössiche Situation in den Medien ist günstig für die jenigen, die die Möglichkeiten des traditionellen Galeriebildes forschen. Und gerade Hrvoje Pu¹kariæ ist einer von denen. Unter den Bedingungen der Multimedialen Verschmelzung visueller Inhalte kann auch das Staffeleibild ein legitimes Kommunikationsmittel sein, wessen sich dieser junge Autor bewußt ist. Seine Wirkung läßt drei Elemente erkennen: Tonbilder, Akte, und strukturelle Forschungen, Tonbilder sind im Geiste der traditionellen Malerei geschaffene Stadtveduten, die jedoch Elemente der modernen Sensibilität enthalten, die im Komppnierungsplan zum Ausdruck kommen, die weiblichen Akte sind mit feinem Gespür für die Medienbilder und ihre Ästhetik gestaltet. Die neuesten strukturellen Forschungen versuchen in die tieferen Schichten des Bildes hineinzudringen, jenseits der figurativen und darstellenden Schicht. All diese drei Elemente des Opus des jungen Malers Hrvoje Pu¹kariæ zeugen von einer Forscherenergie, die noch eine andere Richtung einschlagen dürfte. Es hängt allerdings davon ab, inwieweit sich diese Elemente widersprüchlich und ergänzend in einer zukünftigen Malerischen Synthese eines Künstlers verhalten können. Übrigens zeigen auch diese Forschungen, dass das Staffeleibild die Zukunft hat, besonders wenn es von Autoren mit feinem Gespür für die zeitgenössische Medienlandschaftgeschaffen wird.

FEÐA VUKIÆ

 
 
 

Die Vielzahl von "ismen" in der zeitgenössischen Kunst soll eigenen Ambitionen und künstlerischen Bedürfnissen genügen und zugleich ein Ausdruck ihrer Zeit sein. Diesem Anspruch sah sich auch. Hrvoje Pu¹kariæ auf der Suche nach seiner bildlichen Weit gegenüber in diese Welt liess er sowohl sein Talent, als auch die an der Akademie für bildende Künste verbrachten Jahre, seine Begeisterung und die für einen jungen Menschen so keenzeichnende Ruhetosigkeit mit einfliessen. Er entschioos sich für die Kunstrichtung, in der noch Respekt vor dem klassischen Bildpostulat sowie traditionelle Werte wie Komposition, Farbe und Rhytmus herrschen. Diesem Anspruch wird der junge Pu¹kariæ mit der Unmittelbarket seines Ausdruckes und mit einer malerischen Frische gerecht, die Natur in koloristischer Harmonie vibrieren lässt. Hrvoje Pu¹kariæ ist ein Maler mit beneidenswerten Möglichkeiten, dessen Darstellungen und feine Farbharmonis ihn schon in der zu Beginn seines künstlerischen Abenteurs entstandenen Werke als einen Maler von Mass und Gleichgewicht ausweisen. Berührung mit der Kunst, in einem Werk, das zweifelsohne eine Zukunft hat.

STANKO ©POLJARIÆ

 



 
 

Das Cetfuhl für Licht und Schatten, das ihm durch die Virtuositat seiner Professoren, insbesondere Koydl und Jordan vermittelt wurde, blieb bei dem jungen Künstler nicht ohne Widerhall und sinnlichen Eindruck. Die Schatten und die schattenhafte Reinheit seiner Bildflächen versinnbildlichen die Architektur, die man ats beseelte Natur verstehen soll und in deren Entstehung die Jahrhunderte, die gleichzeitig unseren Zivilisationscode ausmachen verwoben sind. Hrvojes Landschaften bilden die illusion einer geistigen Katharsis, die gleicherrnassen den Autor als auch den Betrachter seiner Bildaroder ainen zufälligen Passanten ergreift und reingt. Die Natur ist erstrecht eine Herausforderung, da ihre Dauerhaftigkeit an die Ewigkeit erinnert. Für das Erlangen dieses Zieles spielt das Alter Keine Rolle, was zählt ist der feste Vorsatz, der Fleiss und die Sensibilitat des Künstiers, und daran mangelt es Hrvoje Pu¹kariæ nicht.

Prof. JOSIP DUJMOVIÆ

 
 
 

Hrvoje Pu¹kariæ hält in seinen Bildern ausgewählte Fragmente seiner Heimat effektvoll und massvoll idealisiert fest. Dies eneicht er mit Hilfe verschiedener koloristicher Verfahren, wechselhafer koloristischer Intensität, die der gleicherrnassen veränderlichen Realität entsprechen. Ihm geht es um das Erkennbare und um eine bestimmte, ihm eigene Realität oder diese Realitäten "aus dem Blickwinkel" von Gesehenem, Gesuchtem und Gefundenem... Seine zweifeliose Bindung an die dargesteliten Orte ist für den Maler offensichtlich konstitutiv, also ihm vererbt, aber auch bewusst und unbewusst memoristisch. So unteschiedlich die von ihm gewählten Motive sind, so sehr unterscheiden sich auch seine bildlichen Darstellungen - sie entsprechen deren Besonderheiten und Varianten. Ihre Gemeinsamkeit liegt darin, dass Hrvoje Pu¹kariæ seiner Erkenntnis oder der offenen Sichtweise des wesentlichen, dem was Maler und Blider ausstrahlen, treu bleibt.

VLADIMIR VLADO BU®ANÈIÆ

 

 
 

Hrvoje Pu¹kariæ - das Erdkundliche und Stimmungen, die Tradition und das Zeitgenössische sind Bestandteile der Erlebnisses eines Landes, das der Maler durch seine Interpretation von Anblicken auf seine eigene Art und Weise gestaltet. Während seines Studiums in Sevilla hat Hrvoje Pu¹karæ seine Begegnung mit Spanien ins Bild der wahren Annahme übertragen, in der man auch die Besonderheit der gepflegeten Landschaft und der im Tanz widergespiegelten Bräuche erkennt. Die Parks sind ins Vibrieren der Maleroberfläche übertragen, mit großen Punkten als bildenden Einzelnen, in den Kompositionen der Übersichtlichkeit und Ordnung, und kromatischen Verhältnissen der allmählichen Farbenuancierung, mit der Dominanz grüner Werte. Und all dies von einem durchwebenden Licht, der Leiterin der Atmosphäre vom Anblick begleitet. Das transformierte Motiv bekommt durch dieses Licht eine neue Dimension. Pu¹kariæ hat die Attraktivität der Musterg bis zur Intimität geführt, bis zu einem Gleichgewicht und Zur Harmonie der äußerlichen und innerlichen Schönheit, dem Maß zwischen dem Aursichtsvollen und dem Flimmern der Kraftlinie. Durch dieses Flimmern steigt das Tatsächliche der Raum der Gefühle über. Die Landschaft wird sowohl durch die Beständigkeit als auch durch das Maß geprägt (durch die Synthere des bir zur Einzigartigkeit Geführten Ausdrucks), und der Tanz ist die reine Bewegung - die Dynamik von Figuren und die überschäumende Fröhlickeit von Draperien. Der Flamenco und andere Tänze haben selbstverständlich Pu¹kariæ angezogen und er hat sich ihrer Farzination, Bildlichkeit, Schichtung und dem Elementaren, das sie durchwebt, mit einem Zyklus von Bildern, voll von Energie, Konvulsion dankbar erwiere. Da ist die Bewegungrseguenz in eine Reihe von Dauer übertragen und der Tanz wird mit dem Leben identifiziert. In einem Bild der "eingeschriebenen" Musik, durch die die Bewegung intensiviert wird. Die Aktueure befinden sich im Schwung und der Unruhe einer großmütigen Geste, welche Pu¹kariæ durch die Unmittelbarkeit der Linien, die reiche Struktew der Maleroberfläche bis zur überzengenden Kraft führt. In der Variationen über das Thema, verschiedenen Bildwinkeln, Bildausschnitten, denr Figuren, die im Gauzen oder nur fragmentarisch gezeigt werden, entsteht eine "Geschichte" über die Vitalität das Landes und der Menschen, die auf eine wahre und symbolische Weise durch die Fülle der Farbe dargestellt werden. Dabei gibt es weniger Pracht und mehr Spannung und Kontraste - vor allem einem gelben und roten, die einem Schrei nahestehende Akzente. In der maximalen Verdichtung der Farbe (off sehr dickes Farbauftragr), ihrer Substantiolität und dem Ausgleichen unterschiedlicher Sachen (der Staffr, der Teintr, der Hintergrundr), das zugleichein Weg zur Autonomie der Bilder ist. Pu¹kariæ hat die Authentizität der Klimar durch die Freiheit der Zugangr gestreift, sonie die Wärme der Lauder (sowohl in wörtlicher als auch übertragener Bedentung), was von seiner aurgewählten Palette am besten erklwart wird. Duch seine Geschicktheit und Talent hat uns Pu¹kariæ Andalusien näher gebracht, aber nicht nur wegen charakteristischer Motive, sondern auch um der Ausdruckskraft die Prinzipen der klassischen Asthetik einhält (einerseits die Nähe dem poetischen Realismus und anderesseits die Ausdrucksähigkeiten der Eindrucks), als auch die moderne Sensibilität der Künstlers widerspiegelt.

STANKO ©POLJARIÆ